Es könnte so einfach sein

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Beata
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Es könnte so einfach sein

Beitrag von Beata » 20 Nov 2014, 13:27

Hundebesitzer unter sich------gemeinsame Freude am Hund oder Feinde?


Fast alle Hundebesitzer haben eins gemeinsam...sie lieben ihre(n) Hund(e), sind gerne in der Natur und sehen den Hund als
Familienmitglied.

Ein gemeinsames Hobby-oder?
Und überall da, wo Menschen ein gemeinsames Hobby haben, freut man sich, es zu teilen, darüber zu sprechen und
gleichgesinnten Menschen aufgeschlossen zu begegnen. Das ist fast überall so, egal welches Hobby das ist.

FAST überall…

Denn manchmal beschleicht einen das Gefühl, dass Hundebesitzer da eine Ausnahme darstellen, denn bei fast keinem
Hobby gibt es so viel Ärger und Stress wie unter Hundehaltern. Schwer zu verstehen, weil doch die Liebe zu einem Hund
Menschen auch offener, weicher und positiv anderen Menschen gegenüber macht. Könnte man meinen. Doch leider geschieht nicht selten das
komplette Gegenteil. Es ist wie ein Machtspielchen: der eine tut nicht das, worum man ihn bittet, der andere nimmt keine Rücksicht
und ein Dritter geht sogar noch weiter.

Stress--warum?
Und so entsteht bei einer Hundebegegnung (leider) gar nicht mal selten Stress, Ärger und Wut - manchmal sogar regelrecht Hass.
Da fragt man sich schon: "warum eigentlich?"

Es könnte so einfach sein. Wie heisst es in einem Lied so schön: Rücksicht, Vorsicht und Nachsicht. Doch warum fällt das Hundehaltern so schwer?

Sicher sind die Menschen verschieden, so wie auch ihre Hunde. Sollen sie auch sein, nur....ein bißchen Rücksicht....zu viel verlangt?

Ich möchte mal ein bißchen erzählen, warum Rücksicht auch Freude machen kann, positiv rüberkommt, einen selber positiv macht. Doch vorweg möchte ich selbst erlebte negative Beispiele geben:

Beispiel 1 - beim Spazieren:Wir gehen spazieren mit unseren Hunden, sehen einen Hundehalter mit zwei Hunden. Wie sind noch weiter voneinander entfernt, mein Mann
geht etwas voraus, fragt, ob einer seiner Hunde ein Rüde ist und bittet den Mann höflich, seine Hunde anzuleinen, weil dieser einen Rüden und eine Hündin hat.
Mein Mann erklärt ihm auch freundlich warum.
Wie ich schon in meinem anderen Artikel vorher beschrieb, war zu der Zeit Fiete schon ein Rüdenhasser, weil er von einem anderen Rüden schwer verletzt worden war.

Die Antwort dieses Mannes lautete: "ich habe keine Leine dabei, ich habe eine...unsichtbare Leine…:-)))))" Grinste und kam mit seinen freilaufenden Hunden auf mich und
mein angeleintes Rudel zu. Da wir an einem Kanal laufen, hatte ich keine Möglichkeit sehr weit auszuweichen. Kurz vor uns befahl er beiden Hunden mit einem
hochnäsigen Grinsen zu uns, in ein "Down". Beide Hunde legten sich, er ging weiter, ohne auf seine Hunde zu achten, die quasi vor mir und dem tobenden Fiete lagen
und die sich sofort, als er weiterging, erhoben und auf uns zukamen. Wir hatten alle Mühe, die Hunde auf Distanz zu halten, der Mann hat sich nicht einmal umgedreht.

Beispiel 2 - auf dem Campingplatz: Wir machen Urlaub und gehen am Campingplatz mit unserem dort angeleinten und Fuß gehenden Rudel den Weg von Campingplatz weg, als aus einer Einfahrt
ein Labrador-Rüde geschossen kam und mitten in mein Rudel (das Rudel nach Fiete) rannte. Mir blieb nur, die Leinen loszulassen, auch um nicht selber in Gefahr zu geraten, zu straucheln.
Da das so unvermittelt geschah, hatte ich keine Chance, zu reagieren und hoffte nur inständig, dass der Rüde friedlich war. Zum Glück blieb es bei einer Massregelung von Basti in Form
von Aufreiten, einer Beschwichtigung des Labbis und mein Rudel kam wieder zu mir ins Fuß und der Rüde verschwand wieder in der Einfahrt. Glück gehabt, aber ich hatte einen riesigen Schrecken bekommen und dadurch
dass dieser Rüde voll in mein angeleintes Rudel schoss, war es nur dem Glück zu verdanken, dass ich auf den Füßen blieb. Und auch, dass ich verträgliche und sozial sichere Hunde habe und es der Labbi allem Anschein nach auch war.
Aber bei so einer überfallartigen Aktion auf ein Rudel (oder Hund) kann selbst der friedlichste Hund böse werden und sich verteidigen wollen. Ich war heilfroh, dass es so friedlich ablief, mit Fiete z.B. hätte das böse geendet.

Der dazugehörende Mensch saß auf seinem Campingstuhl und erst als wir zu ihm gingen, machte er einen Hund fest.
Von Entschuldigung oder nachfragen, ob was passiert war, keine Spur. Ende vom Lied: eine zerrissene Leine und gewaltiges Herzklopfen.

3. Beispiel - von Hunden, die nicht gehorchen: Ich gehe mit meinem alten Bajado, fast 13 Jahre, spazieren, langsam und gemächlich und alleine, weil Bajado gebrechlich geworden war und es kommt mir
jemand entgegen, der Hund frei und läuft auf uns zu und der Hundehalter ruft von weiten den Klassiker: meiner tut nix..... Ich rufe zurück, dass ich keinen Hundekontakt möchte, weil mein Hund sehr alt und gebrechlich ist und bitte diesen Menschen, seinen Hund
zurückzurufen und bei sich zu halten, was dieser nicht schaffte, weil der Hund nicht hörte. Ich hatte Mühe, meinen alten Bajado vor den Spielaufforderungen des anderen Hundes zu schützen. Von der Angst, die man um seinen alten
Hund hat, zu schweigen. Wie schnell kann es das Ende eines alten Hundes sein, wenn er durch ein rüpeliges Verhalten des anderen geschädigt/umgestossen wird. Auch darüber bitte einmal nachdenken.

Das fehlende Verständnis anderer Hundebesitzer führt zu seltsamen Mitteln der Abwehr
Das sind nur 3 Beispiele von vielen, die nicht nur ich alleine erlebe. Neulich erzählte eine Hundehalterin mir, dass sie sich und ihren Hund nur mit dem Satz: "mein Hund hat Brechdurchfall" retten
und dadurch den anderen Hundebesitzer dazu bewegen konnte, seinen Hund anzuleinen.... Warum muss man zu solchen Mitteln greifen, um sich und seinen Hund zu schützen?

Dabei sind das noch Beispiele, die gut oder glimpflich ausgegangen sind, aber es gibt auch Fälle, in denen es das nicht so ist und man sogar ein Hundeleben lang danach damit dann
Probleme hat. Wie ich mit meinem Fiete. Vor der Attacke auf ihn sind wir regelmässig Bernerwanderungen mitgelaufen in großen Gruppen von Hunden, Fiete hat das immer
sehr genossen, er hat super gerne mit anderen Hunden gespielt, egal ob das Rüden oder Hündinnen waren. Durch die Rücksichtslosigkeit eines Mitmenschen habe ich nach der Attacke einen Rüdenhasser gehabt
und....ein Fiete-Lebenlang Stress beim Spaziergang, Stress für mich und vor allem für Fiete. Wir haben die OP zwar bezahlt bekommen, aber was hat es gebracht....Stress, Ärger und viel, viel schlimmer, einen
Hund, der das Vertrauen in andere Rüden verloren hatte. Ein Hundeleben lang für einen rücksichtslosen Moment eines anderen Hundehalters. Nur weil jemand meiner freundlichen Bitte,
seinen Hund anzuleinen, nicht nur nicht nachgekommen ist, sondern sich auch noch darüber amüsiert hat, dass ich "wohl scheinbar etwas ängstlich" sei....
Danach kam, wie meistens in solchen Fällen: "das hat er ja noch nie gemacht".... Mag sein, aber das Kind war in den Brunnen gefallen......für ein Hundeleben lang.

Rücksicht wäre doch so einfach
Warum???? Warum teilen wir nicht unser Hobby und genießen es, in dem wir Rücksicht nehmen.
Vorweg....auch mir ist in den ganzen Jahren natürlich auch schon mal unbeabsichtigt ein Ausrutscher passiert, aber ich bin der Meinung und mache das auch: Man kann sich
entschuldigen. Und man kann vorausschauend sein und nicht immer davon augehen, dass eine Hundebegegnung ohne Leine friedlich verläuft oder dass der entgegenkommende Hund auch sozial ist.


Das gilt auch für Hundehäufchen. Ich leine meine Hunde IMMER an, oder nehme sie ins Fuß, nicht nur, wenn wir anderen Hunden begegnen, sondern auch, wenn wir an Grundstücken vorbeikommen und
lasse sie ihre Häufchen erst da machen, wo es niemanden mehr stört. Auch habe ich ihnen beigebracht, dies nicht auf dem Weg zu tun. Und sollte doch mal ein Malheur passieren......
ja...ob Sie es glauben, oder nicht......wir beseitigen diese. Ich bin schon einmal 20 Minuten mit einem Beutelchen Hinterlassenschaften und mehreren Hunden an der Leine gelaufen, bis ich einen Papierkorb fand, wo ich
das Beutelchen loswerden konnte. Nicht besonders prickelnd, aber notwendig.
Wir haben 40 Meter Grundstückslänge und haben immer wieder Anlauf genommen, den Grünstreifen davor zu pflegen und Grün zu erhalten, aber wir haben vor ein paar Jahren nach dem gezählten 20. Hundehaufen damit
aufgehört. Egal ob man den Streifen mähen möchte oder ihn jätet, man tritt immer in einen Hundehaufen. Es wäre alles so einfach, warum gibt es gerade unter Hundehaltern, die ein gemeinsames, wunderschönes Hobby teilen, so viel Stress?

Warum das alles?

Es ist doch so einfach, wenn man Rücksicht nimmt. Begenet man sich, leint man erstmal an und fragt, ob die Hunde zusammen spielen dürfen. Das ist nicht nur ein Akt der
Höflichkeit und Rücksicht, es ist auch aus meiner Sicht ein Muss. Weiß man denn, ob der Hund, der einem begenet:

verträglich ist
vielleicht noch neu bei seinem Besitzer ist und beide sich noch nicht richtig kennen und vertrauen (second-hand-Hund)
der Hund noch lernen soll (z.B. nicht ohne Kommando auf einen anderen Hund zulaufen)
der Hund krank ist
man Stress vermeiden soll (Epileptiker)
der Hund frisch operiert oder verletzt ist und vielleicht nur mal kurz zum Lösen raus, aber keinesfalls spielen darf.
ein Rudel einem einzelnen Hund entgegen kommt und man erstmal abklärt, ob der andere Hund damit klarkommt.
noch andere Menschen dort laufen, wo man sich begenet und vielleicht Kinder oder ältere Menschen dabei sind
ob der Hund ein Raufer ist
ein Hund alt und gebrechlich und somit Spiel für ihn eine ernste Gefahr wäre
oder ob der Hund niemals die Chance bekommen hat, sozial zu werden, weil er das nicht lernen durfte (Vermehrerhunde) und deshalb eine Gefahr für andere Hunde darstellen kann

Es würde doch allen helfen…

Rücksicht bedeutet auch: nicht immer gleich davon auszugehen, dass der entgegenkommende Hund auch Kontakt haben möchte, weil er vielleicht Schlimmes erlebt hat
und vor allem aber auch: davon auszugehen, dass nicht jeder Mensch einen auf sich zulaufenden Hund gut findet, vielleicht Angst vor Hunden hat und dieser Jemand dann auf seinem Spaziergang,
den er genießen und entspannen wollte, Angst und Panik haben muss.
Rücksicht kann den Tag auch positiv machen
Was verliert man, wenn man seine(n) Hund(e) an die Leine nimmt, um sich mit entgegenkommenden Hundehaltern abzusprechen oder auf spazierengehende Menschen Rücksicht zu nehmen? Nichts!!!! Im Gegenteil, es kommt etwas zurück,
die Menschen lächeln und manchmal hört man sogar ein: "schöne Hunde haben Sie" und man kommt in ein nettes Gespräch. Das alles erlebt man nicht, wenn man sich rücksichtslos verhält.

Das zeigt doch, wie einfach, entspannend und ja....sogar unglaublich positiv es sein kann, wenn man sich abspricht und Rücksicht nimmt. Ich jedenfalls freue mich immer, wenn ich höre:
"die sind aber gut erzogen". Das ist doch so schön, und es macht den Tag positiv. Es kann so einfach sein, in der heutigen Zeit des Stresses, der Hektik und der Sorgen, Freude zu haben
und dazu gehört Rücksicht, Nachsicht und Voraussicht.

Sicher gibt es auch Menschen, da kann man Rücksicht nehmen, so viel man will, sie sind grießgrämig, können Hunde nicht leiden oder lieben es, Macht auszuüben, wie der beschriebene Hundehalter am Kanal in unserem Fall....
Hundehasser usw. solche Zeitgenossen gibt es leider auch und wird es auch immer geben.

Aber.... Wollen wir uns mit ihnen beschäftigen, uns den Tag verderben lassen oder gehen wir auf Menschen zu, um erstmal herauszufinden, was für ein Mensch/Hund-Gespann das ist, bevor wir urteilen und ableinen?
Das Zweitere ist doch sicher der bessere, einfachere und vor allem erfolgversprechendere Weg. Von sich aus tätig werden und nicht erst abwarten, was der andere macht....der erste Schritt....
Der erste Schritt
Ich liebe das neue Lied von Peter Maffay "Halleluja"... (der erste Schritt) Das Lied ist nicht nur wunderschön, es ist auch so wahr. Wenn jeder bereit ist, den ersten Schritt gehen zu wollen und
seinen Hund erst einmal anleint, um sich abzusprechen, dann wird auch etwas davon spürbar werden, dass wir doch alle das gleiche wollen: entspannte Hunde, entspannte Spaziergänge in der schönen Natur, Freude am gemeinsamen Hobby.

Und nicht nur das...nutzen Sie doch einfach mal so eine Begegnung, um zu üben: sprechen Sie sich auf Entfernung ab, nicht abzuleinen und gehen Sie mit den angeleinten Hunden aneinander vorbei und im Vorbeigehen
sprechen Sie sich ab, wieder umzudrehen und die Hunde mit einem Kommando freizugeben, damit sie spielen können. Oder.... Dass Sie keinen Kontakt wünschen, weil....... Siehe aufgeführte Punkte oben.

Voraussetzung dafür ist natürlich ein sozial sicherer Hund, aber ob es einer ist, erfahren Sie nur, WENN Sie sich absprechen. Tut man das nicht, kann es passieren, wenn man Pech hat, dass man so ein Erlebnis hat, wie ich mit meinem Fiete.

In diesem Sinne

bitte leinen Sie Ihren Hund an, wenn Sie uns begegnen, ich habe ein Rudel und ich nehme gerne Rücksicht auf Sie und Ihren Hund und ich würde mich ehrlich sehr freuen, wenn Sie das auch tun mögen. Meine Hunde dürfen
spielen..ja...aber bitte erst nach Absprache.

Beata
Beata mit Hannemann und Lienchen
(Bajado-Chefchen, Fietemöpschen, Kulleräuglein Louis, Greta-Mauselchen, Basti-Kind, Babyhund Tristan, verrückter kleiner Ostfriese Karlson, Ihr seid immer bei uns)

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alle medizinischen Tipps von mir bitte immer mit einem TA/HP absprechen

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Ängie
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Beitrag von Ängie » 20 Nov 2014, 13:42

:pokal1

Ich hab´s mir gespeichert und werde es ausdrucken, wenn ich darf!
Hier im Ort gibt es nämlich ein paar, die sich das ruhig mal zu Gemüte führen können!
Liebe Grüße von Margitta, Hans-Günter mit Leyla an der Seite und Paula
Candy, Lotte, Momo, Löle und Ashira(Schmuddel) im Regenbogenland...



Im Leben eines jeden Menschen gibt es ein Ereignis, das den Lauf der Dinge
für immer verändert ! ( ? )

Alle medizinischen Tipps von mir bitte immer mit einem TA/HP absprechen

Schokomann

Beitrag von Schokomann » 20 Nov 2014, 14:09

Dem ist NICHTS !!! mehr hinzuzufügen. Du hast absolut recht.
:smilie-gross_293:

Dazu fällt mir ein....man stelle sich vor mam druckt das aus und drückt es künftig JEDEM (ich zitiere Beata) Spacken (suuuper Wort) wortlos in die Hand.
Wenn die einen das nächste Mal sehen, denken die entweder bestimmt noch mehr, dass man eine Klatsche hat oder sie nehmen Rücksicht. Wäre ein interessantes Experiment.

Schokomann

Beitrag von Schokomann » 20 Nov 2014, 19:14

Heute habe ich beschlossen, dass ich mir zu :tannenbaum: ein Schild wünsche, mit der Aufschrift:

BITTE Weitergehen !!!! Wir ÜBEN !!!!

Der Sachverhalt:
Wir gehen und ich bin wild entschlossen mit den beiden "wir sind ruhig, wenn ein Hund an uns vorbeigeht" zu üben.
Da kommt der "Feind"....auch noch von hinten. Wie clever. Aber nicht mit uns!
Flugs meine beiden angeleint und ruhig weitergegangen. Soweit okay.
Die Frau nähert sich mit dem Retriever von hinten...immer näher....Schoko bemerkt den Hund, bleibt stehen. Ich fordere ihn auf weiterzugehen. Es klappt. Alles okay.

Als die Frau noch ca. 15-20 Meter hinter uns ist, gehe ich mit den beiden auf den Seitenstreifen und lasse sie im Gras "Sitz" machen. Klappt! Heute ist mein Tag.

Die Frau redet....aha...sie telefoniert....alles klar.
Als sie direkt neben uns ist, bleibt sie stehen. Warum dass denn???? :heul: Die soll weitergehen!!!! :zorn Aber das vermittele mal jemandem der telefoniert.
Ihr Hund steht mittlerweile 1m neben mir. Aug in Auge...weil ich ja in der Hocke bin. Ein lieber Hund, kein Problem. Was will er? Eines meiner Leckerchen.
Kann ich gut verstehen. Reines getrocknetes Rindfleisch ist was Nettes.
Nur.....sieht sein Frauchen nicht, dass wir hier ÜBEN?
Denkt sie, wir sitzen im Gras und warten, dass die :blume: wieder blühen?
Ich meine es wird Zeit, sie zu bitten, sich mal vorwärts zu bewegen und sage höflich:"Bitte gehen Sie doch weiter. Wir üben hier, dass die Hunde in Ruhe sitzen, wenn Sie vorbeigehen."
Sie guckt mich an. Verständnislos. Beugt sich zu mir herunter, als sei ich nicht nur wesentlich älter als sie, sonder vielleicht auch senil und schwerhörig.
Sagt:" Süße...ich gehe doch schon." Lacht und sagt zu der anderen Person am Telefon:"Da sitzt ne Bekloppte mit ihren 2 Kötern im Gras und will dass ich vorbeigehe. Ist die hohl?"

Mir fällt nix mehr dazu ein außer, dass ich obiges Schild will. Das zeige ich dann jedes Mal und wenn einer so helle ist wie diese Frau, vielleicht kloppe ich es dem dann auch mal auf den Kopp!!
Sachen gibt's.....

Übrigens, sind meine beiden bis auf einen kurzen Schnaufer von Schoko, weil der Hund so nah war und das Leckerchen wollte, gaaaaanz ruhig sitzen geblieben :ja: :ja:

Monika

Beitrag von Monika » 20 Nov 2014, 20:12

Daniela manche HH sind eben unbelehrbar. Sie meinen, das sie das Maß aller Dinge sind.
Wir haben ähnliche Erlebnisse gehabt, als Kiara damals blind wurde. Sie hat extra auf ihrem Geschirr die drei Punkte gehabt, damit andere HH sehen, das sie ein Handicap hat. Zudem war sie durch ihre Krankheit sehr wackelig auf den Beinen. Sie musste ja alles wieder lernen. Und es gab HH die haben ihre Hunde einfach so auf sie los gelassen. Sie war total verunsichert und ich hab echt wütend reagiert. Soviel Ignoranz gehört doch echt bestraft.

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Melkay
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Beitrag von Melkay » 20 Nov 2014, 20:32

Über Leute die telefonieren und nicht gucken was ihre Hunde machen kann ich mich auch schimmelig ärgern.

Heute hatten wir das Vergnügen, wir gehen zwischen Häusern durch...da kommt ein Beagle-Rüde an der Flischtileine alleine um die Ecke....Frauchen nicht zu sehen und 8 m entfernt. Ganz grosses Kino. Es hat reichlich gedauert, bis sie ihren Hund die 8 Meter wieder zurück geholt hat. Der weil stemme ich mich mich mit den Absätzen in den Boden und versuche meine ca. 100 Kg Hund davon abzuhalten, den letzten Meter bis zum "Feind" zu überbrücken.

Und weil es so richtig toll läuft und mein Herz schon pumpte....sitzt auch noch eine Katze in der Hecke..die nicht weg läuft, sondern brummt und beherzt 2x 50 Kg Hund angreift. Da war ich schwer damit beschäftigt, meinen beiden Herren das Augenlicht zu retten.

Ansonsten bin ich heilfroh, wenn ich keinen treffe...und mich nicht mit Radfahrern und blöden Hundehaltern auseinandersetzen muss. Ich leine immer an, wenn ich jemanden schon aus der Entfernung sehe....aber mich kann man mit 2 grossen Berner-Rüden wahrscheinlich nicht so gut sehen, deshalb darf ich dann auch noch höflich darum bitten, das angeleint wird.

Rücksicht wird im Allgemeinen recht klein geschrieben....leider.
Lieben Gruss

Melanie mit Esco und Galino

Enzo (12.06.02-09.10.13) und Cayro (30.03.08-13.04.15) für immer im Herzen

Schokomann

Beitrag von Schokomann » 20 Nov 2014, 21:05

Bei uns gibt es auch eine blinde Hündin und die Besitzerin war total erstaunt, dass ich meine Minihunde anleine. Sowas sei sie kaum gewöhnt.
Aber mal ehrlich....wir würden doch auch nicht auf einen blinden Menschen zustürmen und ihn ohne Ende umarmen. Warum sollte man so eine Situation einem Hund zumuten, der nicht sehen kann?

Was mir immer im Kopf rumspukt ist:"Wie leben eigentlich all diese sich derart verhaltenden Menschen im Kontext zu Hause, bei der Arbeit und generell mit anderen Menschen?
Sind sie IMMER so? Sind sie nur so, wenn sie mit Hund unterwegs sind? Und vor allem.....WARUM sind sie so?"
Ein bisschen kommen sie mir vor, als hätte sie gerade ihr Mann/oder Frau genervt, die Kinder das Haus verwüstet oder der Chef sie zusammengefaltet.

Immerhin machen sie ja nicht nur einiges nicht ganz richtig. Das kann schließlich JEDEM passieren und passiert mir oft genug auch selbst.
Was mich daran besonders nervt ist die Arroganz der Antworten.
So, als bitte man um etwas ganz Außergewöhnliches und nicht um eine eigentliche Selbstverständlichkeit.

In letzter Zeit fällt mir mehr und mehr auf, dass manche Menschen sogar zu bequem dazu sind zu lernen, wie man einen Hund vernünftig und ruhig an der Leine führt.
Klar kann das anstrengend und zeitraubend sein und nicht jeder Hund geht bereitwillig und in Ruhe an allem vorbei. Meine nicht ausgenommen!
Lieber lassen sie den Hund so rumlaufen und da dann Abrufen auch oft ein Fremdwort ist, haben eben andere den Salat.
Einen Hund zu halten ist für mich ein wenig vergleichbar wie ein Kind zu haben.
Und wenn man für ein Lebewesen was man sich bewusst in seine Familie geholt hat so wenig Zeit und Interesse hat, dass man sich nicht die geringste Mühe geben und Zeit nehmen will....ist es für mich fraglich warum man es überhaupt gemacht hat?

Jeder macht Fehler und eine Entschuldigung und ein nettes Wort und nachfolgend dann noch die Überlegung wie man es künftig besser machen kann, zeugen von Intelligenz und Sozialverhalten.
Und beides ist für Eltern sowohl als auch für Hundehalter in meinen Augen unabdingbar.

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Beitrag von Petra » 21 Nov 2014, 07:20

Solche Platzpatronen gibt es wirklich zu Hauf, landauf, landab. Ich könnte da auch einiges berichten, wobei ich sagen muss, vorher in D war es viel schlimmer, als hier in F. Hier laufen zwar auch viele Hunde im Wald frei rum, ist ja kein Thema, machen unsere ja auch, aber die Leute rufen rechtzeitig zurück, leinen an und sind stets sehr freundlich und umgänglich. Neulich trafen wir auf eine Frau, die hatte nicht angeleint und sie lies ihren Hund vor den Herren wie ein Flummi auf und ab hüpfen. Die beiden wurden richtig kirre und ich hatte ordentlich zu tun! Ich hatte überlegt, was ich jetzt sagen könnte, dachte, es sei eine Französin. Alles, was ich eigentlich hätte sagen wollen, da hätte mein franz. Wortschatz nicht so recht mitgemacht! Aber, es war aber eine Deutsche, die sich so gar nicht bemühte, mal ihren Hund zu sich zu rufen. Die war schon bestimmt 50 m an uns vorbei, da hampelte ihr Hund immer noch vor uns rum!!!! Irgendwann lief er dann weiter. Aber all meine Worte, die ich hinter ihr her rief, verpufften irgendwo in der Luft!

Wir waren in letzter Zeit ja nun wieder öfter mal bei der TÄ und was man dort so manches mal sieht.... ein Beispiel: die Praxis ist so zu sagen, wie eine Einliegerwohnung zu erreichen. Parkplatz oben vor dem Haus, dann geht man links vom Haus in großem Bogen einen gepflasterten, leicht abschüssigen, Weg zum Praxiseingang. Rechts und links davon ist Rasen, ein paar Pflanzen und Sträucher. Wenn man oben losgeht, sieht man halt nicht bis an die Tür, wegen der Kurve, den Sträucher und der Hangbefestigung rechts vom Weg. Ich stand mit Konrad auf dem linken Fleckchen Rasen rum, weil schönes Wetter war und ich nicht im Wartezimmer hocken wollte, da stieg oben ein Paar mit einem Hund aus, direkt vor der Treppe (da soll eigentlich keiner parken, das ist die Zuwegung und die ist auch mit anderen Pflastersteinen ausgelegt, aber egal). Auf jeden Fall, der Hund war an der Flexi-Leine, sprang aus dem Auto und düste los, da hatten die noch gar nicht die Türen am Auto zu. Ich weiß gar nicht, wie lange die Leine war, aber der Hund lief auf direktem Weg bis vor die Praxistür!!!! Unglaublich!! Plötzlich kam dann mal ne Stimme oben vom Parkplatz, der Hund reagierte überhaupt nicht, gleichzeitig wurde er an der Flexi mit großem Aufwand halbwegs "zurück gebeamt". Es wird noch besser: als ich dann näher hinguckte sah ich, dass die Flexileine am Halti festgemacht war, der Hund hatte gar kein Halsband an!!!! Ich wollte eigentlich was sagen, weil mir innerlich der Kamm geschwollen war, aber das hätte sich dann wiederum auf Konrad übertragen und der hat ja eh immer anfangs etwas Stress, wenn wir in die Praxis müssen..... Daher hab ich mir in dem Moment alles verkniffen.....
LG Petra mit Aron

und für immer und ewig in unseren Herzen und Gedanken:
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(02.02.2003 - 12.09.2016)
und
der “Schlumpf“ Konrad:
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Beitrag von Rowdy » 21 Nov 2014, 08:23

Petra hat geschrieben:Solche Platzpatronen gibt es wirklich zu Hauf, landauf, landab. Ich könnte da auch einiges berichten, wobei ich sagen muss, vorher in D war es viel schlimmer, als hier in F. Hier laufen zwar auch viele Hunde im Wald frei rum, ist ja kein Thema, machen unsere ja auch, aber die Leute rufen rechtzeitig zurück, leinen an und sind stets sehr freundlich und umgänglich. Neulich trafen wir auf eine Frau, die hatte nicht angeleint und sie lies ihren Hund vor den Herren wie ein Flummi auf und ab hüpfen. Die beiden wurden richtig kirre und ich hatte ordentlich zu tun! Ich hatte überlegt, was ich jetzt sagen könnte, dachte, es sei eine Französin. Alles, was ich eigentlich hätte sagen wollen, da hätte mein franz. Wortschatz nicht so recht mitgemacht! Aber, es war aber eine Deutsche, die sich so gar nicht bemühte, mal ihren Hund zu sich zu rufen. Die war schon bestimmt 50 m an uns vorbei, da hampelte ihr Hund immer noch vor uns rum!!!! Irgendwann lief er dann weiter. Aber all meine Worte, die ich hinter ihr her rief, verpufften irgendwo in der Luft!

Wir waren in letzter Zeit ja nun wieder öfter mal bei der TÄ und was man dort so manches mal sieht.... ein Beispiel: die Praxis ist so zu sagen, wie eine Einliegerwohnung zu erreichen. Parkplatz oben vor dem Haus, dann geht man links vom Haus in großem Bogen einen gepflasterten, leicht abschüssigen, Weg zum Praxiseingang. Rechts und links davon ist Rasen, ein paar Pflanzen und Sträucher. Wenn man oben losgeht, sieht man halt nicht bis an die Tür, wegen der Kurve, den Sträucher und der Hangbefestigung rechts vom Weg. Ich stand mit Konrad auf dem linken Fleckchen Rasen rum, weil schönes Wetter war und ich nicht im Wartezimmer hocken wollte, da stieg oben ein Paar mit einem Hund aus, direkt vor der Treppe (da soll eigentlich keiner parken, das ist die Zuwegung und die ist auch mit anderen Pflastersteinen ausgelegt, aber egal). Auf jeden Fall, der Hund war an der Flexi-Leine, sprang aus dem Auto und düste los, da hatten die noch gar nicht die Türen am Auto zu. Ich weiß gar nicht, wie lange die Leine war, aber der Hund lief auf direktem Weg bis vor die Praxistür!!!! Unglaublich!! Plötzlich kam dann mal ne Stimme oben vom Parkplatz, der Hund reagierte überhaupt nicht, gleichzeitig wurde er an der Flexi mit großem Aufwand halbwegs "zurück gebeamt". Es wird noch besser: als ich dann näher hinguckte sah ich, dass die Flexileine am Halti festgemacht war, der Hund hatte gar kein Halsband an!!!! Ich wollte eigentlich was sagen, weil mir innerlich der Kamm geschwollen war, aber das hätte sich dann wiederum auf Konrad übertragen und der hat ja eh immer anfangs etwas Stress, wenn wir in die Praxis müssen..... Daher hab ich mir in dem Moment alles verkniffen.....
...ganz ehrlich ?! Das hätte ich nicht. Was das für den armen Hund bedeutet hat, mag ich mir gar nicht vorstellen. Ich hätte die Leute sowas von zusammengestaucht !!
Ich hatte leider auch mal das Vergnügen, einer total unwissenden Trulla erklären zu müssen, das sie ihren Hund u.U. töten kann, wenn er mit Halti und nur damit geführt wird. Genickbruch durch unkontrolliertes Führen mit Halti gibt es tatsächlich hab ich der Trulla erklärt. Meint die zu mir : Das hat mir der Hundetrainer so erklärt.
Da fasst man sich an den Kopf... :evil: :evil: :evil:
mit pfotigen Grüßen
GSS Scheißerchen Rowdy & Frauchen Martina

Skalli

Beitrag von Skalli » 21 Nov 2014, 09:35

Das hat mir der Hundetrainer so erklärt
Da fasst man sich an den Kopf...
Zu Recht...aber es gibt diese Hundetrainer - weiß ich aus eigener Erfahrung.

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Beitrag von Antonia » 21 Nov 2014, 09:45

Ich glaube das größte Problem besteht darin, das viele Menschen einfach noch nicht begriffen haben das Hundeerziehung wichtig ist UND vor allem viel Zeit in Anspruch nimmt. Wir alle hier wissen wieviel Zeit es kostet einen Hund ordentlich und vor allem OHNE Druck zu erziehen. Wir alle hier wissen auch wieviele Rückschläge man in der Hundererziehung so erlebt.

Aber vielen Leuten ist das gar nicht klar. Ich kriege mitlerweile immer häufiger zu hören: "Sie haben aber Glück gehabt mit Ihrem Hund" Da möchte ich manchmal wirklich losschreien. "Ich habe KEIN Glück gehabt, ich habe dafür SEHR VIEL GEARBEITET.

Was mir auch immer wieder auffällt ist das ein großteil der Leute erst wach wird und los geht, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und dann wollen sie auch nur an diesem Problem arbeiten, viele begreifen einfach nicht, das es nicht reicht an einem bestimmten Problem zu arbeiten. Es ist doch viel nützlicher an der gesamten Kommunikation mit dem Hund zu arbeiten, so entstehen viel Probleme erst gar nicht oder man ist später selber in der Lage sie zu lösen, da man gelernt hat mit dem Hund auf eine vernünftige Art zu Kommunizieren.

Ich habe eine Hundetrainerin, die erst mal Wert darauf legt, das der Hund lernt dem Besitzer Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Natürlich muß dafür erst mal der Besitzer viel lernen. Aber viele sehen überhaupt nicht ein wie das zur Lösung ihres Problems (z.B. verbellen von anderen Hunden im Feld) beiträgt. Und wollen auch die Arbeit die es mit sich bringt nicht aufbringen. Ich finde das sehr schade und kann das auch nicht wirklich verstehen warum die Leute nicht in der Lage sind zu begreifen, das wenn die KOMMUNIKATION FUNKTIONIERT 80% ALLER Probleme schon gelöst sind.

Nein anstatt dessen werden die Hunde lieber angeschrien, als wenn sie taub wären, am besten mit fünf verschiedenen Kommandos für die selbe Sachen. Nach dem Motto auf irgendeins wird er schon reagieren. Und wenn der Hund dann tatsächlich erraten hat was er tun soll, was kommt dann: NICHTS. Kein Lob keine Freude, einfach nichts. Ich verstehe diese Menschen nicht.
Liebe Grüße von Antonia

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Beitrag von Rowdy » 21 Nov 2014, 13:09

Nein anstatt dessen werden die Hunde lieber angeschrien, als wenn sie taub wären, am besten mit fünf verschiedenen Kommandos für die selbe Sachen. Nach dem Motto auf irgendeins wird er schon reagieren. Und wenn der Hund dann tatsächlich erraten hat was er tun soll, was kommt dann: NICHTS. Kein Lob keine Freude, einfach nichts. Ich verstehe diese Menschen nicht.


Ich hab Deinen letzten Absatz einfach mal kopiert. Denn es ist für mich das schrecklichste überhaupt, wenn ein Tier angeschrien wird, oder schlimmeres, und gar nicht weiß, was Mensch von ihm will.

Das ist ein Alptraum !!! Ich muss da immer wieder an eine Stelle aus dem Buch von " Wasser für die Elefanten " denken.
Was wurde die Elefantin gequält, nur weil sie leider die Kommandos nur in polnisch verstand....unfassbar schrecklich....
mit pfotigen Grüßen
GSS Scheißerchen Rowdy & Frauchen Martina

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Beitrag von annette » 22 Nov 2014, 11:17

Die beste Antwort habe ich einmal bekommen- hatte meine alle im Platz, angeleint- waren aber auf Spannung und besonders Bello hat fremde Hunde zum Fressen gern... bleibt der HH vor mir mit seinen 2 kläffenden Mixen stehen- meine blieben Platz, ich wußte aber, bewegt sich einer nur... kommt die Rudeldynamik zu Tage.....und sagt auf meine Bitte zügig weiterzugehen: Sie haben doch Schäferhunde und die müssen doch immer gehorchen....sind doch auch Polizeihunde... ???????? Meine Antwort: Und wenn das nun nicht so ist mit dem Gehorsam???? Der Mann ging sehr schnell zügig weiter........
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Beitrag von Beata » 22 Nov 2014, 13:28

annette hat geschrieben:Die beste Antwort habe ich einmal bekommen- hatte meine alle im Platz, angeleint- waren aber auf Spannung und besonders Bello hat fremde Hunde zum Fressen gern... bleibt der HH vor mir mit seinen 2 kläffenden Mixen stehen- meine blieben Platz, ich wußte aber, bewegt sich einer nur... kommt die Rudeldynamik zu Tage.....und sagt auf meine Bitte zügig weiterzugehen: Sie haben doch Schäferhunde und die müssen doch immer gehorchen....sind doch auch Polizeihunde... ???????? Meine Antwort: Und wenn das nun nicht so ist mit dem Gehorsam???? Der Mann ging sehr schnell zügig weiter........
Unglaublich, was in Gehirnen von Menschen manchmal so gedacht wird.... *kopfschüttel*
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Schokomann

Beitrag von Schokomann » 22 Nov 2014, 13:33

Wie bekloppt muss jemand sein, oder auch wie arrogant, der vor 4 liegenden Schäferhunden mit seinen kläffenden Hunden stehen bleibt und so ein dummes Gespräch anfängt?
Meine Oma sagte es immer:" Doofheit stirbt niemals aus!"

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