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Warum ERB-Krankheit und was kann man als Welpenkäufer tun

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Sassi
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Beitrag von Sassi » 05 Dez 2016, 18:06

Die Sache mit der Wesensfestigkeit ist ein anderes Thema was aber leider auch immer aktueller wird... :nein:
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balu2007
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Beitrag von balu2007 » 05 Dez 2016, 18:43

Balu ist wesensfest, gesund und hat leider nur einen etwas schiefen Fangzahn, was bei den Ausstellungen nicht aufgefallen ist. Wir hätten bei der Zahnung besser aufpassen müssen. Er wurde nicht angekört. Schade für den Verein. Ich hatte vor der Körung schon eine Anfrage, da einige Züchter ihn vorher schon kannten. Auch Anke hat es damals bedauert. Balu ist ruhig und total ausgeglichen.
Liebe Grüße Karla
Balu vom Bergschubert GSS (*17.08.2007 +22.07.2017) im Herzen
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Beitrag von Julchen » 05 Dez 2016, 18:50

Und ein etwas schiefer Fangzahn bedeutet schon das aus für die Körung. Wurde das gleich als zuchtausschliessender Fehler beurteilt? Und wer sagt, ohne dass weitere Untersuchungen angestellt wurden, dass sowas vererbt wird?
Liebe Grüße von Helga mit:
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Beitrag von balu2007 » 05 Dez 2016, 19:34

Es war bestimmt kein Erbfehler. Wir haben bei der Zahnung nicht aufgepasst. Der neue kam hinter dem Milchzahn, wir hätten ihn direkt ziehen lassen müssen. Ich habe mich damals geärgert, weil ich mir einige Kosten hätte sparen können. Augenuntersuchung, Körgebühren und evtl. auch Ausstellungen und natürlich auch Zeit.
Liebe Grüße Karla
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Beitrag von Sassi » 05 Dez 2016, 19:38

Das Risiko besteht ja leider immer, allerdings hätte das auf den Ausstellungen doch schon auffallen müssen.
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Beitrag von Anke » 06 Dez 2016, 11:40

Stimmt! Balu mit seinem Top-Wesen wäre eine Bereicherung für die Rasse gewesen!

Bei "wesensfest" muss man dann noch unterscheiden,
wer einen Wesensmangel hat oder wer einfach nur nicht vernünftig erzogen wurde. :stumm:
meint Anke
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Beitrag von Beata » 06 Dez 2016, 13:07

Anke hat geschrieben:

Bei "wesensfest" muss man dann noch unterscheiden,
wer einen Wesensmangel hat oder wer einfach nur nicht vernünftig erzogen wurde. :stumm:
aber wie soll das passieren, wenn schon auf Ausstellungen nicht selten Vorlieben von Richtern mehr Bedeutung haben, als ein ordentlicher Hund?

Aber man kann auch in Linien oft schon erkennen, wo es wesensfeste Hunde gibt oder wo auffällig viele Nachkommen sind, die wesensmässig aus der Art schlagen.

Und bei einem schiefen Fangzahn durch einen verbliebenen Milchzahn, da kann man sich nur die Bestätigung des TA holen, dass es daran lag.
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(Bajado-Chefchen, Fietemöpschen, Kulleräuglein Louis, Greta-Mauselchen, Basti-Kind, Babyhund Tristan, verrückter kleiner Ostfriese Karlson, Ihr seid immer bei uns)

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Beitrag von ingrid4711 » 06 Dez 2016, 20:50

Selber zu züchten war ja nie ein Thema für mich. Habe aber trotzdem sehr viel gelesen und mich informiert. "wesensfest" ist für mich irgend wie ein völlig abstrakter Begriff. Vielleicht könnt ihr mich da mal kurz aufklären, was ein Richter da wirklich darunter versteht.

Julia ist einerseits sehr ruhig und ausgeglichen. Ich führe das auf eine gute Sozialisierung zurück. Sie ist seit Baby immer mit anderen Hunden und Mensch zusammengekommen. Streitigkeiten weicht sie nach Möglichkeiten aus. Trotzdem aber temperamentvoll, wenn es um Hunde- und Menschenfreunde geht. Da kann sie schon mal ganz schön aufdrehen, wenn man sie nicht einbremst.
Liebe Grüße aus Wien

Ingrid und Julia

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Beitrag von Ängie » 06 Dez 2016, 20:59

Stimmt Ingrid, ich hab mich auch schon gefragt, was dieser Begriff wirklich beinhaltet.

Leyla ist ja im Moment mal Engelchen, mal Teufelchen. Zu Menschen lieb, aber sehr stürmisch. Auch legt sie das Kneifen immer noch nicht ganz ab. Ich gehe allerdings davon aus, dass das noch ganz aufhört. Ist ja schließlich noch ein Welpe, bloß ein ziemlich großer. Und wir arbeiten ja dran...

Was heißt " Wesenfest", das ist sicherlich unterschiedlich von von Rasse zu Rasse, und auch von Hund zu Hund?

Der Begriff lässt allerlei zu, aber was bedeutet er wirklich?
Liebe Grüße von Margitta, Hans-Günter mit Leyla an der Seite und Paula
Candy, Lotte, Momo, Löle und Ashira(Schmuddel) im Regenbogenland...



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Beitrag von Julchen » 06 Dez 2016, 21:37

Ich erkläre das mal anhand dessen, was auf Ausstellungen vom Hund erwartet wird:

- er muss sich ohne Probleme vom Ringrichter anfassen lassen, also Körper, Brust, Kopf, Rute und die "heiligen" Teile :mrgreen:
- er muss sich ins Maul (Zähne) fassen bzw. die Zähne untersuchen lassen

das alles ohne Rumgezicke oder Knurren oder ähnliches. Und darf nicht andere Hunde im Ring "anmachen".

Bei der Körung geht es noch etwas weiter. Da werden dem Hund akustische und visuelle Reize angezeigt (z.B. muss man mit ihm über eine Plastikfolie laufen, durch ein Flatterband gehen. Und durch eine Gruppe von Menschen, die sich unterhalten und kreuz und quer gehen, einmal mit Leine und einmal ohne Leine gehen. Wenn er das alles ohne Probleme macht, also nicht verschreckt oder ängstlich reagiert und das souverän über sich ergehen lässt, dann ist er wesensfest
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Beitrag von Sassi » 06 Dez 2016, 21:50

Genau! :zustimm:
Weder ängstlich noch sehr schreckhaft. Einfach sich mit jeder Situation abfinden können und auch mal doofe Dinge ohne Gezicke ertragen können.
Dann gehört für mich auch dazu, dass der Hund mit anderen Hunden souverän umgehen kann. D.h. kommt ein Stinkstiefel und möchte Streit anfangen, dann sollte ein wesensfester Hund über den Dingen stehen und sich auf so einen "Kinderkram" gar nicht erst einlassen.

Syra ist auch recht tempramentvoll (manchmal :lach: ), aber insgesamt ist sie ein sehr ruhiger und ausgeglichener Hund.
Saskia mit Syra und Finny

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Beitrag von ingrid4711 » 06 Dez 2016, 21:52

Danke für die Erklärung. So war in unserem Verein der Welpentest, den Julia damals mit VV bestanden hat. Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich denke, das hat sie von ihrer Mami mitbekommen, inkl. dem Temperament.
Liebe Grüße aus Wien

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Beitrag von Sassi » 06 Dez 2016, 21:58

Und klar spielt auch die Erziehung und die Prägung eine Rolle, aber ein großer Teil wird auch vererbt und genau das ist eben das wo viel mehr drauf geachtet werden sollte!
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Beitrag von Ängie » 06 Dez 2016, 22:04

Danke für die Erklärungen. ::thx::

Als Laie kann ich mich aber eigentlich nur darauf verlassen, dass mit solchen Hunden gezüchtet wird, die dafür geeignet sind. Fachwissen, wie welcher Hund in der Verpaarung veranlagt ist, habe ich ja nicht.
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Beitrag von Gretchen » 06 Dez 2016, 22:06

unsere lena ist bei der Körung zwei mal aus gruppe raus und zu meinem Schwiegersohn gegangen der vorher mit ihr gespielt hatte.............nicht angekört
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