Es könnte so einfach sein

Vera Elfe

Beitrag von Vera Elfe » 23 Nov 2014, 12:38

Zeddy und ich ... wir sind gestern während unserer Waldrunde ... auf einen wunderschönen und so was von kräftigen und auch großen " Kurzhaar " Sennenhund, gestoßen. Ich habe noch nie soo einen kräftigen, muskulösen und auch großen Sennenhund gesehen. (ca. geschätzt zwischen 75 - 78 cm, kann dies sein???)

Ich konnte mich leider mit dem Besitzer nicht unterhalten, da sein SH " mit ihm " spazieren ging und ich auch nicht wusste, ob dieser Rüde verträglich ist.

Daher machte ich einen grooßen Bogen um Beide. Leider ... ich hätte mich echt gern mit diesem Mann unterhalten, zumal ich ja auch hier im Forum bin.

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Bärbel
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Beitrag von Bärbel » 23 Nov 2014, 13:41

Große Schweizer Sennenhundrüden sind "normalerweise" 65-72cm hoch aber es gibt bestimmt einige, die höher sind.
Liebe Grüße

Bärbel mit Tamy an der Seite und Kessy, Mandy und Sunny für immer im Herzen

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Schokomann

Beitrag von Schokomann » 23 Nov 2014, 13:48

"Zwingerhusten" ist genial :mrgreen:
Vorhin Gassi gegangen. Sehe von weitem einen mehr als kniehohen Hund. Unangeleint. Was sonst? Die Besitzer mit Kinderwagen und Freunden mind. 30 Meter dahinter. Ich leine meine beiden an. Das Übliche.....wir kommen näher...alle sehen mich und die angeleinten Hunde. Keine Reaktion.
Ich rufe:" Leinen Sie bitte Ihren Hund an."
Fragender Blick der anderen. Keine Reaktion.
Okay...heute will ich es wissen. Denke an euch und euren Tipp.
Rufe erneut:" Ich würde ihn wirklich anleinen. Meine haben beide Zwingerhusten. Darum sind sie ja angeleint."

Hysterischer Schrei:" Dino, DINOOOO, DINOOOOOOOOOOOO (der Name passte übrigens hervorragend. Auf mich wirkte er größentechnisch wie ein kleiner Saurier :lach: ).....komm sofort her!"
Der Hund zögerte noch kurz, aber sein Besitzer hatte schon zum Spurt angesetzt. GENIAL!!!!
In dem 2,5 Jahren die wir jetzt Hunde haben, habe ich noch nie so einen engagierten Hundehalter gesehen, wie das NACH dem Wort "Zwingerhusten" der Fall war.
Ihr könnt darauf wetten, dass meine Hunde ab sofort der Reihe nach so viele ansteckende Krankheiten haben werden wie kein anderer 8)

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Beitrag von Julchen » 23 Nov 2014, 13:53

Daniela :smilie-gross_293:
Liebe Grüße von Helga mit:
KONNY (Kuno vom Haus Övelgönn), geb. 2/2018, Berner Sennenhund
LILLY (Quenta vom Frielicker Holz), geb. 7.5.2018, Berner Sennenhündin

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Beitrag von annette » 23 Nov 2014, 14:08

:104: :neuer_smilie: :smilie-gross_293: :10auslachen:
Annette

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DSH DJ *17.06.2007 gest. 07.05.2019 GSS Dino *22.10.2002 gest. 17.02 2013 BS Balou *19.03.2003 gest.19.09.2009 BS Felix02.08.1998 gest.05.09.2002 immer im Herzen

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Beitrag von Franzi » 23 Nov 2014, 14:15

LOL... das ist echt genial.... Schon krass, daß die Leute erst sowas brauchen!
Liebe Grüße aus dem Sachsennland!

Franzi mit Vreni + Nepomuk

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Beitrag von Beata » 23 Nov 2014, 14:20

Klasse.... richtig so. Aber warum ist man gezwungen, zu solchen Mitteln zu greifen? Und immer die, die ohnehin schon Rücksicht nehmen?

Ich komme gerade vom Spaziergang zurück..... auf dem Rückweg 3 Kinder mit einem Jagdhund..... alleine. Ich umgedreht und das Weite gesucht. Mario ist hingegangen und hat die Kinder freundlich angesprochen.

Ich habe beschlossen, demnächst (so ich das kann) jeder Hundebegegnung aus dem Weg zu gehen, auszuweichen. Kann ich das nicht, haben meine Hunde die ansteckensten Krankheiten, die es gibt.....
Manchmal frage ich mich wirklich... die, die alles tun, Rücksicht nehmen usw. die sind immer die gelackmeierten.
Beata mit Hannemann und Lienchen
(Bajado-Chefchen, Fietemöpschen, Kulleräuglein Louis, Greta-Mauselchen, Basti-Kind, Babyhund Tristan, verrückter kleiner Ostfriese Karlson, Ihr seid immer bei uns)

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Schokomann

Beitrag von Schokomann » 23 Nov 2014, 14:52

Ist wirklich traurig, dass man ausweichen muss. Bevor ich euch kennengelernt habe dachte ich immer, dass Halter großer Hunde grundsätzlich nicht ausweichen. Da habe ich mich geirrt und ich nehme mir wirklich euren Rat absolut zu Herzen, dass die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Hunde vor absolut allem gehen!
Ganz zu schweigen von unserer eigenen Sicherheit.
Solche Kinder haben wir hier auch. Die Familie hat so einen niederländischen Wasserhund. Ein lieber, aber sehr temperamentvoller Hund. Ich mag ihn sehr, meine Hunde hassen ihn. Er war als Welpe einmal trampelig und unhöflich und das ist er auch ein bisschen geblieben. So ein Verhalten wird von meinen beiden mit lautstarkem Gemotze und Abwehrverhalten quittiert.
Ihnen hat man sich ruhig und gesittet zu nähern. Wie Bruno....unser Lieblings Berner. 52 kg gelassene Gemütlichkeit. Das lieben meine beiden. Bei Gelegenheit mache ich mal ein Foto, wenn wir ihn zufällig wieder sehen.
Jedenfalls geht der Wasserhund oft mit den Kindern der Halter. Der kleinste ihrer Söhne ist gerade 7 und vor wenigen Tagen kamen die Jungs genau bei uns am Haus vorbei, als ich mit meinen beiden gehen wollte.
Ich habe sie dann erst mal drinnen gelassen und gewartet. Ansonsten wäre der kleine Junge wahrscheinlich quer über die Straße geschleift worden, sobald meine und der Hund sich gesehen hätten.
Man fragt sich....warum Eltern die Kinder alleine mit einem Hund gehen lassen?
Ich bin auch schon einem völlig verzweifelt weinenden 11 jährigen Jungen begegnet. Der war mit einem Borderwelpen unterwegs, hatte diesen abgeleint und die Hündin war ihm weggelaufen. Ich habe ihn dann erst mal beruhigt, wir sind zusammen an den Ort zurück gegangen, wo er die Hündin "verloren" hatte und siehe da, sie kam nach kurzer Zeit angelaufen. GsD!!
Die Mutter meinte später irgendwann zu mir, da müsse sowohl der Sohn als auch der Hund durch.
Ohne Worte.
Bei uns gibt es eine Menge neue Hundehalter, weil wir in einem Neubaugebiet wohnen und sich viele einen Hund angeschafft haben. Nicht dass ihr euch wundert, wieso sich hier so oft derartige Dinge ereignen.

Meine Tochter war fast 14 als wir den 1. Hund bekamen und NIEMALS würde sie alleine gehen. Man stelle sich nur eine Situation vor bei der dem Hund (ich will nicht daran denken, dass auch dem Kind was passieren kann) etwas passiert. Was für eine schreckliche Erfahrung für ein Kind! Sich womöglich verantwortlich zu fühlen.....
Wenn ich einen Hund habe, unterliegt alles was mit ihm zusammenhängt MEINER Verantwortung.
So weit denken aber viele Eltern hier leider nicht.
Zuletzt geändert von Schokomann am 23 Nov 2014, 14:58, insgesamt 8-mal geändert.

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Beitrag von Julchen » 23 Nov 2014, 14:52

Uns kam heute eine Hundehalterin mit freilaufendem Mops entgegen. Benny strikt bei Fuss ohne Leine (!♥). Die Frau "Sind die beiden lieb?" Ich "Aber klar, ich bin nur am Üben." Sie "Klasse, die sehen auch so lieb aus." Da ich gesehen habe, dass sie das mit grossen Hunden ganz locker sieht, habe ich Benny dann freigegeben aus dem Fuss. Und er ging soooo lieb mit dem kleinen Mops um und soooo vorsichtig.

Es ist ganz einfach, man muss nich nur absprechen.
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Beitrag von Julchen » 23 Nov 2014, 14:56

@Daniela, als wir in unser jetziges Zuhause gezogen sind, war in der Nachbarschaft ein Junge von ca. 10 Jahren. Der hat uns immer angebettelt, ob er mit unserer damaligen Bernerin spazierengehen dürfe. Wir haben das strikt abgelehnt. Wie will ein Knirps von 10 Jahren mit einem Berner umgehen, wenn der erstmal anfängt zu ziehen? Der Junge konnte das nicht begreifen und war immer enttäuscht, weil er Hunde so liebte, aber keinen eigenen haben durfte.
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Beitrag von Schokomann » 23 Nov 2014, 15:01

@Helga
So ist Bruno auch. Er lässt meine beiden in Ruhe und sie akzeptieren seine Individualdistanz. Sie spielen nicht mit einander, gehen aber einträchtig ohne Leine zusammen Gassi.
Mich erinnert Bruno immer an den Josef...den Hund von Heidi...aus der Zeichentrickserie. Wie ein Riesenteddy.

Als meine Tochter noch mit den Hunden der Nachbarn (Retriever und Schäfermix) gegangen ist...NUR MIT der Nachbarin zusammen. Das war oberstes Gesetz und ist vollkommen richtig so.
Kinder sind nicht dazu da den Erwachsenen das Gassi gehen zu ersparen. Zwar wollte zuerst mein Kind einen Hund, mir war aber klar dass es nur einen gibt, wenn ich dazu bereit bin.

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Beitrag von Beata » 23 Nov 2014, 15:20

Es ist auch vom Gesetz her nicht erlaubt, dass Kinder unter....ich glaub 14 Jahren...alleine mit Hunden spazierengehen dürfen.

Was denken sich die Erwachsenen bloss manchmal dabei. Jeder Hund, egal wie lieb, ist ein Lebewesen und einen selbst 15-kg-Hund hält ein 7-Jähriger nicht und wird evtl. mit auf die Straße geschleift.
Ganz abgesehen davon, wenn es eine Beisserei ziwschen Hunden kommt, damit ist ein Erwachsener schon überfordert und ein Kind nicht nur erst recht, da kann auch der Grundstein zur Angst gelegt werden.
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Beitrag von Franzi » 23 Nov 2014, 15:29

In meinem Beisein habe ich Kinder auch schon meine Hunde an der Leine führen lassen. Aber, wie gesagt, da war ich dabei. Und ich hab sie vorher genau instruiert, daß sie zum Beispiel nicht die Leine um die Hand wickeln oder so, sondern sie so festhalten, daß sie, wenn Hund doch mal anzieht, einfach loslassen können.

Das geht natürlich nur, wenn der Hund sofort auf Ansprache reagiert und es "eigentlich egal ist", ob die Leine ab oder dran ist. Und das haben wir natürlich nicht an Straßen gemacht.
Liebe Grüße aus dem Sachsennland!

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Beitrag von Beata » 23 Nov 2014, 15:42

Franzi hat geschrieben:In meinem Beisein habe ich Kinder auch schon meine Hunde an der Leine führen lassen. Aber, wie gesagt, da war ich dabei. Und ich hab sie vorher genau instruiert, daß sie zum Beispiel nicht die Leine um die Hand wickeln oder so, sondern sie so festhalten, daß sie, wenn Hund doch mal anzieht, einfach loslassen können.

Das geht natürlich nur, wenn der Hund sofort auf Ansprache reagiert und es "eigentlich egal ist", ob die Leine ab oder dran ist. Und das haben wir natürlich nicht an Straßen gemacht.
Mit erwachsenen Begleitpersonen, dürfen Kinder das auch. Meine Nichte hat als sie klein war, auch immer Louis geführt, sie war nicht viel größer als er. Aber da hab ich das Leinenende in der Hand gehabt und als sie älter war, durfte sie ihn alleine nehmen, aber ich war immer dabei und Louis war total auf sie fixiert.
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Beitrag von Schokomann » 23 Nov 2014, 16:52

Unter Anleitung und im Beisein Erwachsener, wenn der Hund gut erzogen ist und man das abseits von Straßen macht...alles kein Problem. Im Gegenteil, es ist ja für Kinder ein Erlebnis das Führen eines Hundes mal "selbständig" zu erleben.
Hier ist es nur oft genug so, dass die Kinder "geschickt" werden, weil die Erwachsenen was anderes machen als mit ihrem Hund zu gehen. Und das Ende des Baugebietes liegt genau an einer stark befahrenen Landstraße. Das da noch nie was passiert ist, grenzt an ein Wunder.

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