Es könnte so einfach sein

Gretchen
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Beitrag von Gretchen » 22 Nov 2014, 13:55

manche menschen sind die "kampfhunde"in person und es wird immer schlimmer
Liebe Grüße, Annegret mit ES Lenchen und Mops Blu
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glück IST der weg.
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Beitrag von annette » 22 Nov 2014, 13:55

Vor allem muss er sich doch denken, dass wenn sie alle losrumpeln- ich sie auf keinFall gehalten kriege.......und wenn doch mindestens bis zu seinen Hunden mitgezogen werde.....
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Beitrag von Beata » 22 Nov 2014, 13:58

annette hat geschrieben:Vor allem muss er sich doch denken, dass wenn sie alle losrumpeln- ich sie auf keinFall gehalten kriege.......und wenn doch mindestens bis zu seinen Hunden mitgezogen werde.....
eben...und wenn das passiert, bist Du die Dumme am Ende.

Wie ich....nur weil es bekloppte Menschen gibt, die meinen ihre freilaufenden Hunde in mein angeleintes Rudel brettern lassen zu müssen, muß ich jetzt sehen, wie ich in die Köpfe meiner Hunde wieder hineinbekomme: Nein, nicht jeder Hund, der uns entgegenkommt, ist ein Angriff auf das Rudel...."
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Beitrag von Schokomann » 22 Nov 2014, 15:02

Wenn man es mal recht überlegt...wir haben größentechnisch komplett unterschiedliche Hunde und unsere Probleme rühren "NUR" daher, dass so viele "Pfosten" ihre Hunde nicht anleinen.
Im Prinzip ein Problem was sich total einfach lösen ließe.
Mit dem einfachen Anleinen würde vielen von uns eine Menge Arbeit, Nerven und Zeit erspart bleiben und unsere Hunde könnten in Frieden leben.
Unfassbar....was so ein kleines Versäumnis für Auswirkungen haben kann.
Wir kaufen uns alle ein Shirt mit der Aufschrift:"ANLEINEN!!!"
Das ist dann für alle die nicht wissen, dass man alleine schon aus Höflichkeit IMMER anleint, sobald man sieht, dass der entgegen kommende Hund angeleint ist.

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Beitrag von Beata » 22 Nov 2014, 15:17

Schokomann hat geschrieben:Wenn man es mal recht überlegt...wir haben größentechnisch komplett unterschiedliche Hunde und unsere Probleme rühren "NUR" daher, dass so viele "Pfosten" ihre Hunde nicht anleinen.
Im Prinzip ein Problem was sich total einfach lösen ließe.
Mit dem einfachen Anleinen würde vielen von uns eine Menge Arbeit, Nerven und Zeit erspart bleiben und unsere Hunde könnten in Frieden leben.
Unfassbar....was so ein kleines Versäumnis für Auswirkungen haben kann.
Wir kaufen uns alle ein Shirt mit der Aufschrift:"ANLEINEN!!!"
Das ist dann für alle die nicht wissen, dass man alleine schon aus Höflichkeit IMMER anleint, sobald man sieht, dass der entgegen kommende Hund angeleint ist.
Uns selbst dann gibt es Leute, die leinen nicht an, aus "Bock", weil ihnen jemand etwas (aber das existiert nur in deren Kopf) angeblich vorschreiben könnte, oder weil sie wissen, dass sie ihren Hund eh nicht im Griff haben und hoffen mal, dass es gutgeht usw.

Insofern kann man bitten, Schilder hochhalten oder genervt sein, es wir -leider- immer Menschen geben, die meinen, das braucht man nicht.
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Beitrag von Schokomann » 22 Nov 2014, 16:16

Und Hunde wie unsere und Menschen wie wir müssen es ausbaden :heul:

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Beitrag von Antonia » 22 Nov 2014, 17:22

annette hat geschrieben:Vor allem muss er sich doch denken, dass wenn sie alle losrumpeln- ich sie auf keinFall gehalten kriege.......und wenn doch mindestens bis zu seinen Hunden mitgezogen werde.....
Das ist der klassische Fall von NICHT denkenden Hundehaltern. Leider. Ich glaube kaum das der auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht hat was passieren könnte. Zumindest nicht vor Deiner guten Antwort. :-)
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Beitrag von Franzi » 22 Nov 2014, 18:02

Krass.... und wenn sie dann wirklich drauf gehen, sind es wieder die bösen Schäferhunde. Zugegeben, ich hab mit DSH ja auch schon meine schlechten Erfahrungen gemacht. Aber man muß es ja nicht heraufbeschwören, und es gibt ja auch ganz nette - auch die hab ich schon kennenlernen dürfen. :-)
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Beitrag von annette » 22 Nov 2014, 21:01

Wir haben beides.... ganz nette, neutral und einen der ist nicht ohne..... aber wenn man als besitzer das weiß und vernünftig ist, kann man es gut händeln......
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Beitrag von Schokomann » 22 Nov 2014, 21:13

Leider sind Schäferhunde mittlerweile unsere "Angsthunde" geworden. Wir haben hier nur 2 Stück davon und bei beiden kann man den jeweiligen Besitzern schon von weitem ansehen, dass sie selber Angst vor dem eigenen Hund und dessen Reaktion haben. Halti, Würgehalsband......das ganze Programm.
Einer der Hunde gehört einer Frau. Diese kennt dessen Verhalten und ist so rücksichtsvoll, dass sie auch mal ausweicht und sich netterweise in einen Feldweg stellt, damit man ungeschoren vorbeigehen kann.
Noch nie habe ich einen Hund gesehen der einen derart fixiert. Alleine der Blick ist die nackte Drohung. Dazu kommt, dass er wie irre an der Leine zieht und dabei keucht und knurrt wie verrückt.
Der andere gehört meinem ehemaligen Nachbarn. Er hat 3 weiße und einen "normalen" Schäferhund. Als meine Tochter klein war ist sie aus Versehen mal ca. 1 m vom Gartenzaun entfernt gewesen. Fragt nicht nach Sonnenschein.....was da los war. Dass der Hund nicht ÜBER den Zaun kam war alles.
Jedenfalls wird das arme Tier niemals von der Leine ab gemacht und muss mittlerwile auch mit Halti gehen, da er schon einen Mann gebissen hat.
Als Schoko klein war mussten wir auf einem schmalen Weg an dem Hund vorbei gehen. Meine Tochter war dabei. Der nackte Horror!
Was ich seltsamerweise jedes Mal dabei denke ist:" Kann es sein, dass ein Tier sich von alleine so verhält? Was muss ihm geschehen sein, dass er so auf jeden los geht?"
Sie tun mir beide irgendwie leid, aber meine Angst überwiegt und ich versuche mittlerweile absolut jede Begegnung zu vermeiden.

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Beitrag von Franzi » 22 Nov 2014, 21:48

Schokomann hat geschrieben:" Kann es sein, dass ein Tier sich von alleine so verhält? Was muss ihm geschehen sein, dass er so auf jeden los geht?"
Der muß nichts schlimmes erlebt haben. Es reicht, wenn er einfach als junger Hund nichts kennenlernt, keine Erfahrungen mit anderen Hunden sammeln darf und somit nie ein richtiges Sozialverhalten lernt.

Ich hab früher auf dem Hupla mal eine Schäferhündin geführt. Zu Menschen war sie ein total lieber, netter Hund. Man konnte alles mit ihr machen. Allerdings hat sie in ihrem ganzen ersten Lebensjahr nie Kontakt zu Tieren gehabt. Und so hat sie alles kalt gemacht, was vier beine hatte. Einer jungen Katze biß sie den Kopf ab, und später hatte ich gehört, daß sie auch mal einen Dackel auf dem Gewissen hatte.

Bei mir hat sie super gehört, aber wenn ich sie im Wald von der Leine gelassen hab, dann generell nur mit Maulkorb.
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Beitrag von Schokomann » 23 Nov 2014, 00:20

Da kann man mal sehen welch schlimme Auswirkungen Versäumnisse in der Haltung von Tieren haben können :heul:

Monika

Beitrag von Monika » 23 Nov 2014, 08:35

da kann ich nur zustimmen. Felix seine Exhalter hätten sich besser auch nen Plüschtier angeschafft anstatt einem Hund. Er kannte ja auch nichts und nun haben wir den "Salat".

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Beitrag von Beata » 23 Nov 2014, 10:11

Und warum werden so viele junge Berner abgegeben? Weil Welpenkäufer denken: ach der ist noch so niedlich und plüschig, das ist noch ein Baby...da müssen wir mit der Erziehung noch warten. Und dann können sie die Versäumnisse in der Erziehung nicht mehr ausbügeln und spätestens in der Pubertät weiß der Hund, wie er sich durchsetzen kann.
Aus Hundesicht zu recht.... nur dann ist es für viele junge Berner zu spät, sie werden abgegeben, weil sie nicht händelbar sind.

Gerade bei im Welpenalter extrem niedlichen Hunden, wie dem Berner oder ähnlichen Wollknäulen ist das so.
Es ist ein Hund mit allem Drum und DRIN vor allem, schon als Welpe.
Viele Hunde müssten nicht leiden, wenn ihre Menschen sich mit Hundeverhalten beschäftigen würden. Nicht nur, dass es zwingend sein muss, sie werden nie erfahren wie viel Spaß das macht.
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Beitrag von Franzi » 23 Nov 2014, 10:30

Jepp. Geb ich Dir recht. Ich hab hier zwei "Ex-Welpen", die extrem süß waren, und bei denen ich wirklich am allerersten Tag schon angefangen habe, mich durchzusetzen und denen ich nichts durchgehen ließ. Manchmal schwer, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen :-)
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